Umbaupläne: Subkultur soll aus dem Erdgeschoss des K4 / Künstlerhauses verschwinden

Gerade rechtzeitig zum 40. Geburtstag des Musikvereins schneit die Nachricht herein: Der dritte Bauabschnitt, die Renovierung des Altbaus, des K4 (offiziell "Künstlerhaus") soll nun doch noch angegangen werden. Der architektonische Vorentwurf steht und im Oktober soll er dem Stadtrat zur finanziellen Bewilligung vorgelegt werden. Uns sind noch nicht alle Details klar, und wir können hier nicht auf alles eingehen, aber was Musikverein und Cafe Kaya - sprich: die Veranstaltungen im Zentralcafé - betrifft: Die werden nach dem Umbau Geschichte sein, wenn er so durchkommen sollte, denn: - Für unsere Veranstaltungen soll ein neuer Veranstaltungsbereich unter dem Biergarten gebaut werden. - In das Zentralcafé soll das Nobelburgerrestaurant Auguste einziehen. - Der Raum, den die Auguste jetzt hat (KOMM-Kneipe, Löffler's, Kulturwirtschaft), soll komplett einem großen Foyerbereich weichen. Bevor jetzt alle aufschreien, "Ein Burgerladen im Zentralcafé - das geht ja gar nicht!", möchten wir schon feststellen, dass unsere Verlagerung in einen neuen Kellerbereich so ganz praktisch gesehen durchaus auch Vorteile für uns hätte: Vorteile eines neuen, abgeschotteteren Veranstaltungsbereichs: - Wir bekämen einen Bereich, der genau auf unsere Nutzungsart zugeschnitten wird. Das Zentralcafé birgt ja von Sound über Säulen bis hin zur schlechten Lüftung durchaus einige Punkte, die es nicht so ganz optimal für Konzert/Party-Nutzung machen. - Wir hätten viel kürzere Wege: Im Moment ist unser Backstage und Gruppenraum und Büro im zweiten Stock, Veranstaltungsraum im Erdgeschoss, Cateringküche im Keller. - Freiere Terminplanung: Wir müssten nicht mehr laute und leise Veranstaltungen mit Festsaal und Hinterzimmer abstimmen. - Wir hätten einen Bereich, den wir passender zu unseren Veranstaltungen prägen könnten und Basics, die wir uns schon lange wünschen, wären kein Problem mehr: Zum Beispiel kein so grelles Stimmungskillerlicht im Gang, kein dauerimprovisierter Garderobenbereich. - Dazu kommt, dass die Planung eines solchen neuen Veranstaltungsbereichs schon ein großes Statement für die Zukunft unserer Kulturarbeit im Haus ist, das wir zu schätzen wissen. Unsere praktischen Bedenken wegen der Umbaupläne: Selbstverständlich gibt es aber ein großes ABER, denn wir haben einige ungeklärte Bedenken, was die Umbaupläne anbelangt. Keine Zwischennutzlösung in Sicht Wir wissen nicht, ob wir für die Umbaupause, in der wir 2-3 Jahre keine Bleibe im K4 / Künstlerhaus hätten, abgesichert wären. [17]

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Donnerstag, 11.02.2016 - Einlass 20:30 Uhr, Beginn 21:00 Uhr

Wunderbar wuchtiger Ambient Doom und Dream Sludge aus Toronto

Sound vs. Sound / Noisecollage / Antikraut / Death Ambient / Nürnberg Reductionism

Zentralcafé
Eintritt: 9€

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Nadja aus Toronto kommen nach zwei Jahren endlich mal wieder in Nürnberg vorbei, um einen wundervollen Abend ihres wunderbaren wuchtigen Ambient Doom und Dream Sludge zu zelebrieren - Shoegazerklänge treffen auf Doom Metal!

2009 veröffentlichten NADJA ein Album, auf dem sie Songs ihrer Idole coverten. Wenn man die einzelnen Vorbilder addiert - u. a. Swans, Slayer, My Bloody Valentine und A-Ha (sic!) - kommt man in der Summe dem Sound von Nadja sehr nahe. Von der Shoegazer-Generation haben sie das Introvertierte und die deepen Wall Of Sound-Gitarrenkaskaden, von Swans die harschen elektronischen Elemente, von Slayer die Schwere und Düsternis - und zwischen allem scheint dann doch ein Fitzelchen Pop durch.

Als Duo mit Gitarre und Bass setzen Aidan Baker und Leah Buckareff außerdem auf die hypnotische Wirkung einer Drummachine statt auf einen Schlagzeuger. So entstehen vielschichtige, in ihrem Klangreichtum faszinierende Soundgemälde von betörender physicher Präsenz. Ihre sich im Laufe der Jahre ständig erweiternde treue Fangemeinde füttern Nadja mit einer Flut an qualitativ hochwertigen Releases (viele davon inzwischen ausverkauft und hoch gehandelt) und touren unablässig, in den paar Minuten Pause zwischen all den Aktivitäten nimmt Aidan Baker dann noch eine Solo- oder Kollaborationsplatte nach der anderen auf, darunter neuerdings sogar ein experimentelles HipHop Album, und ganz aktuell: eine großartige musikalische Hommage an den Filmemacher Wong Kar-Wai. Die produktivste Band im Universum heißt Nadja.

DRNTTCKSHomepage Bandcamp 

DRNTTCKS versuchen sich der Nutzungsökonomie von Musik zu entziehen und setzen innerhalb ihrer Live-Improvisationen Sound gegen Sound. Aus einer verhuschten Harmonie-Miniatur wächst Stück für Stück eine Wall Of Sound - Gitarrenschichten, Klappern, Surren, Brummen steigern sich zu einer subrealen Noise-Collage. Hier geht nicht um stringente Melodieführung, nicht um Gebrauchs-Pop, sondern darum, Möglichkeiten zu schaffen und diese auszuloten, Räume aufzuspannen und miteinander zu verweben. Ein Prozess, der nicht in abgeschlossenen Einheiten endet, sondern immer weiter durch klangliche Strukturen mäandert - und das so konsequent, dass die Überwachungsalgorithmen der bayerischen Sendebehörde ein Live-Set im Radio schon mal als Leitungsstörung deklarieren.


04.11.
ORCHID
09.12.
CONFUSED
16.12.
DANCING WITH TEARS IN MY EYES
17.12.
BUCOVINA CLUB
23.12.
DIE LINKE PARTY


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