musikvereinnewsletteryeah! hat eine neue Sparte: SONSTNOCHSO

Unser Newsletter hat eine neue Sparte, unter der ihr Sachen erfahrt, die sonstnochso wichtig sind. Diese Woche sind das zum Beispiel drei Leseempfehlungen: Ein Text von Steve Albini zur eigentlich ganz passablen Lage der Musik, ein Rant von Bertolt Seliger über Konzern-Festivals und einer mit Überlegungen zu den Folgen von Datentracking für Musik. Und Gästelistenplätze für Shackleton hättet ihr auch gewinnen können, wenn ihr ihn denn schon abonniert hättet. Damit ihr euch was drunter vorstellen könnt, hab ich ihn hier mal wieder auch in Blogform gepostet.. [11]

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Donnerstag, 11.02.2016 - Einlass 20:30 Uhr, Beginn 21:00 Uhr

Wunderbar wuchtiger Ambient Doom und Dream Sludge aus Toronto

Sound vs. Sound / Noisecollage / Antikraut / Death Ambient / Nürnberg Reductionism

Zentralcafé
Eintritt: 9€

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Nadja aus Toronto kommen nach zwei Jahren endlich mal wieder in Nürnberg vorbei, um einen wundervollen Abend ihres wunderbaren wuchtigen Ambient Doom und Dream Sludge zu zelebrieren - Shoegazerklänge treffen auf Doom Metal!

2009 veröffentlichten NADJA ein Album, auf dem sie Songs ihrer Idole coverten. Wenn man die einzelnen Vorbilder addiert - u. a. Swans, Slayer, My Bloody Valentine und A-Ha (sic!) - kommt man in der Summe dem Sound von Nadja sehr nahe. Von der Shoegazer-Generation haben sie das Introvertierte und die deepen Wall Of Sound-Gitarrenkaskaden, von Swans die harschen elektronischen Elemente, von Slayer die Schwere und Düsternis - und zwischen allem scheint dann doch ein Fitzelchen Pop durch.

Als Duo mit Gitarre und Bass setzen Aidan Baker und Leah Buckareff außerdem auf die hypnotische Wirkung einer Drummachine statt auf einen Schlagzeuger. So entstehen vielschichtige, in ihrem Klangreichtum faszinierende Soundgemälde von betörender physicher Präsenz. Ihre sich im Laufe der Jahre ständig erweiternde treue Fangemeinde füttern Nadja mit einer Flut an qualitativ hochwertigen Releases (viele davon inzwischen ausverkauft und hoch gehandelt) und touren unablässig, in den paar Minuten Pause zwischen all den Aktivitäten nimmt Aidan Baker dann noch eine Solo- oder Kollaborationsplatte nach der anderen auf, darunter neuerdings sogar ein experimentelles HipHop Album, und ganz aktuell: eine großartige musikalische Hommage an den Filmemacher Wong Kar-Wai. Die produktivste Band im Universum heißt Nadja.

DRNTTCKSHomepage Bandcamp 

DRNTTCKS versuchen sich der Nutzungsökonomie von Musik zu entziehen und setzen innerhalb ihrer Live-Improvisationen Sound gegen Sound. Aus einer verhuschten Harmonie-Miniatur wächst Stück für Stück eine Wall Of Sound - Gitarrenschichten, Klappern, Surren, Brummen steigern sich zu einer subrealen Noise-Collage. Hier geht nicht um stringente Melodieführung, nicht um Gebrauchs-Pop, sondern darum, Möglichkeiten zu schaffen und diese auszuloten, Räume aufzuspannen und miteinander zu verweben. Ein Prozess, der nicht in abgeschlossenen Einheiten endet, sondern immer weiter durch klangliche Strukturen mäandert - und das so konsequent, dass die Überwachungsalgorithmen der bayerischen Sendebehörde ein Live-Set im Radio schon mal als Leitungsstörung deklarieren.


08.10.
BUCOVINA CLUB
08.10.
ANTIFAKONGRESS
09.10.
ANTIFAKONGRESS
ALLIE
12.10.
ALLIE
5 JAHRE WE ARE 138
14.10.
5 JAHRE WE ARE 138
04.11.
ORCHID
09.12.
CONFUSED
16.12.
DANCING WITH TEARS IN MY EYES
17.12.
BUCOVINA CLUB
23.12.
DIE LINKE PARTY


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