Musikverein goes Kantine?!

Danke allen, die nach Ersatzlocations für's Zentralcafé in den nächsten 2-3 Jahren Ausschau gehalten haben! Wir haben immer noch keine Bleibe gefunden und nehmen immer noch gerne Tipps an. Von Seiten der Stadt, die sich ja eigentlich darum kümmern wollte, ist anscheinend der einzige Ort in Nürnberg, der als Ausweiche für uns in Frage käme, eine Kantine gegenüber vom Künstlerhaus/K4, die vor kurzem stillgelegt worden ist. Stillgelegt bis auf einen Pausenbrotverkauf. Für den wird nun anscheinend diese komplette Kantine, die wir so bitter bräuchten, lahmgelegt. So ein Pausenbrotverkauf für 3-4 Stunden am Vormittag lässt sich aber doch - bei allem Respekt vor denen, die ihn tätigen - viel leichter woanders unterbringen als ein volles Kulturprogramm mit Konzerten, Vorträgen und Club Nights. Wir haben ja sogar schon gefragt, ob nicht eine gemeinsame Nutzung vorstellbar wäre. Wir finden es ganz schön bitter, dass wir deswegen jetzt schon seit längerem einfach nur hingehalten und vertröstet werden. [19]

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Umbaupläne: Subkultur soll aus dem Erdgeschoss des K4 / Künstlerhauses verschwinden

Gerade rechtzeitig zum 40. Geburtstag des Musikvereins schneit die Nachricht herein: Der dritte Bauabschnitt, die Renovierung des Altbaus, des K4 (offiziell "Künstlerhaus") soll nun doch noch angegangen werden. Der architektonische Vorentwurf steht und im Oktober soll er dem Stadtrat zur finanziellen Bewilligung vorgelegt werden. Uns sind noch nicht alle Details klar, und wir können hier nicht auf alles eingehen, aber was Musikverein und Cafe Kaya - sprich: die Veranstaltungen im Zentralcafé - betrifft: Die werden nach dem Umbau Geschichte sein, wenn er so durchkommen sollte, denn: - Für unsere Veranstaltungen soll ein neuer Veranstaltungsbereich unter dem Biergarten gebaut werden. - In das Zentralcafé soll das Nobelburgerrestaurant Auguste einziehen. - Der Raum, den die Auguste jetzt hat (KOMM-Kneipe, Löffler's, Kulturwirtschaft), soll komplett einem großen Foyerbereich weichen. Bevor jetzt alle aufschreien, "Ein Burgerladen im Zentralcafé - das geht ja gar nicht!", möchten wir schon feststellen, dass unsere Verlagerung in einen neuen Kellerbereich so ganz praktisch gesehen durchaus auch Vorteile für uns hätte: Vorteile eines neuen, abgeschotteteren Veranstaltungsbereichs: - Wir bekämen einen Bereich, der genau auf unsere Nutzungsart zugeschnitten wird. Das Zentralcafé birgt ja von Sound über Säulen bis hin zur schlechten Lüftung durchaus einige Punkte, die es nicht so ganz optimal für Konzert/Party-Nutzung machen. - Wir hätten viel kürzere Wege: Im Moment ist unser Backstage und Gruppenraum und Büro im zweiten Stock, Veranstaltungsraum im Erdgeschoss, Cateringküche im Keller. - Freiere Terminplanung: Wir müssten nicht mehr laute und leise Veranstaltungen mit Festsaal und Hinterzimmer abstimmen. - Wir hätten einen Bereich, den wir passender zu unseren Veranstaltungen prägen könnten und Basics, die wir uns schon lange wünschen, wären kein Problem mehr: Zum Beispiel kein so grelles Stimmungskillerlicht im Gang, kein dauerimprovisierter Garderobenbereich. - Dazu kommt, dass die Planung eines solchen neuen Veranstaltungsbereichs schon ein großes Statement für die Zukunft unserer Kulturarbeit im Haus ist, das wir zu schätzen wissen. Unsere praktischen Bedenken wegen der Umbaupläne: Selbstverständlich gibt es aber ein großes ABER, denn wir haben einige ungeklärte Bedenken, was die Umbaupläne anbelangt. Keine Zwischennutzlösung in Sicht Wir wissen nicht, ob wir für die Umbaupause, in der wir 2-3 Jahre keine Bleibe im K4 / Künstlerhaus hätten, abgesichert wären. [17]

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Freitag, 23.02.2018 - Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr

Verträumter Noisepop/noisiger Shoegaze aus Berlin

Synthie-Pop, Krautrock, Post-Punk, Psychedelia aus Leipzig

Zentralcafé
Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 8-10 €

JAGUWARHomepage Facebook YouTube YouTube YouTube Bandcamp Soundcloud 

Jaguwar sind bisher an Nürnberg vollkommen vorbei gegangen. Was durchaus schade ist, gehören sie doch zu einer der interessantesten, aktuellen Bands im Bereich Shoegaze/Dreampop/Noisepop mindestens im deutschsprachigen Raum.
Seit 2012 existiert das Berliner Trio um Oyèmi und Lemmy. 2014 stieß Drummer Chris dazu und komplettierte die aktuelle Besetzung. Bisher veröffentlichten sie zwei EPs beim US-Label Prospect Records, gaben ungezählte Konzerte in UK, Dänemark, Frankreich, Serbien, Deutschland etc. Sie teilten die Bühnen mit Acts wie We Were Promised Jetpacks, Japandroids oder The Megaphonic Thrift und sorgten für pfeifende Ohren und glückliche Gesichter.

2016 schickten sie eine kurze E-Mail mit Musik an Tapete Records und fragten an, ob es eine Möglichkeit gebe, The Telescopes auf ihrer Tour zu supporten. Bands, die die Telescopes supporten wollen, sind ja schon mal per se interessant, und schon bald liefen im Tapete-Office die beiden Jaguwar-EPs rauf und runter. File under: Wall of Sound, Shoegaze, Noise & Pop. Man tritt Jaguwar nicht zu nahe, wenn man vermutet, dass My Bloody Valentine einen kleinen, aber nicht unwesentlichen Einfluss hatten (und noch haben).

2017 zogen sie sich mit einer beträchtlichen Anzahl von Effektgeräten, Gitarren, Bässen und Verstärkern sowie genügend Kaffee und Zigaretten als Stärkung ins idyllisch im bayerischen Hof gelegene Tritone-Studio zurück und begannen die Aufnahmen zu „Ringthing“. Genretypisch wurde Schicht auf Schicht gelegt und, ebenso genretypisch, musste der ein oder andere Abgabetermin verschoben werden. Aber das Warten hat sich gelohnt: Noch mehr Noise und noch mehr Pop. „Krach & Detail“, wie die Band ihren Sound beschreibt. „Ringthing“ ist ein flirrender, halliger, krachender Monolith von einem Album. Jaguwar kombinieren hier süßen Pop mit Amphetamine-Reptile-mäßigem Noise, dort klingen sie, als hätten The Cure zusammen mit Ride einen Song aufgenommen. Songstrukturen mäandern, man muss bereit sein für das Unerwartete. Dem Trio gelang es so, sich von den Vorbildern zu emanzipieren und etwas Eigenes zu schaffen.

FUN FAREHomepage Facebook YouTube Vimeo Bandcamp Soundcloud 

Zwischen Synthiepop und gitarrengetriebenem Experimental-Pop, zwischen Krautrock und Post-Punk, in diesem weiten Gebiet verbinden FUN FARE ihre weirde, melodische Melancholie mit einem psychedelischem Fundament und an Wave erinnernden grummeligen Gesangslinien.

Allzuviele (pop-)musikalische Großtaten hat Leipzig in den letzten Jahren tatsächlich nicht hervorgebracht. Mit FUN FARE trat dann vor einer Weile doch eine Band auf den Plan, der es gelang, sich freizumachen von der Schablonenhaftigkeit wie sie Musik, die nach den Normen bestimmter Szenen funktioniert, oft anlastet und die stattdessen einen Glanz von Eigenheit und Unbelastetheit hat. Das Quartett schien aus dem Nichts zu kommen und hat sich nach und nach zu einem der spannendsten Projekte der Stadt gemausert. Mit ihrem zweiten Album "Trifles & Events Are Your Concern" zeigen FUN FARE, dass es keine Weggabelung von Pop oder Experiment geben muss, an der man sich für eine Route zu entscheiden hätte, sondern dass planlose und planvolle Herangehensweisen sich in Interaktion bringen lassen, sodass sich das oft steife PopKorsett lockert oder die ziellose Exkursion in konkrete Bahnen kanalisiert wird.


TROUBLE IN PARADISE
10.03.
TROUBLE IN PARADISE
RED ON
22.03.
RED ON +
PERSONA +
PRIZESIN HARALT
HOUSEPARTY Releaseshow
04.04.
HOUSEPARTY Releaseshow +
WALTER MITTY AND HIS MAKESHIFT ORCHESTRA
ORCHID
07.04.
ORCHID
BIG BRAVE
13.04.
BIG BRAVE +
MIIRA
DANCING WITH TEARS IN MY EYES
14.04.
DANCING WITH TEARS IN MY EYES
PUMPING VELVET
27.04.
PUMPING VELVET
DIE LINKE PARTY
12.05.
DIE LINKE PARTY
LES TRUCS
30.05.
LES TRUCS +
CHERIE BRING MIR DEN FISCH ANS BETT
TROUBLE IN PARADISE
02.06.
TROUBLE IN PARADISE
ORCHID
23.06.
ORCHID
LETZTER ABEND IM ZENTRALCAFE
14.07.
LETZTER ABEND IM ZENTRALCAFE


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