Protest beendet!

Wir haben heute Nachmittag erfahren, dass die Künstlerhausleitung einlenkt: Sowohl in der Umbauzeit als auch danach sollen wir unsere jetzigen Betriebszeiten behalten. Wir möchten uns bei euch für all die Unterstützung bedanken – sei es Beratung, sei es Diskussion, sei es das Kommentieren und Weiterverbreiten: es ist Wahnsinn, wie ihr uns in dieser vergangenen Woche den Rücken gestärkt habt. Ganz großes Dankeschön auch für all die Unterschriften und das Unterschriftensammeln. Wir stellen diese Unterschriftenaktion jetzt ein, da die Forderungen, die wir darin gestellt haben, erst mal erfüllt sind. Online kamen in nicht mal einer Woche schon knapp 1200 zusammen, und die ganzen Zettel mit den Offline-Unterschriften haben wir noch gar nicht gezählt. DANKE! Wie geht es weiter? Nun liegt es an der Bauordnungsbehörde der Stadt Nürnberg, die derzeit prüft, ob in der Kantine am Bauhof, die unser Ausweichspielort für die Zeit des Umbaus werden soll, auch wirklich so schalldicht umgebaut werden kann, dass unser Programm nicht zum Problem für die Anwohnerschaft wird. Im Vorfeld hieß es immer, das sei möglich, denn sonst hätte es ja auch keinen Sinn gemacht, die Kantine überhaupt als Ausweichort für das Zentralcafé-Programm vorzuschlagen. Trotzdem bangen wir jetzt natürlich noch weiter, bis wir eine wirklich feste Zusicherung haben. . [22]

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Protest und Gespräche

Danke für euren großen Zuspruch, der auch gleich für ein Echo in den Medien gesorgt hat (z.B. NN und Radio Z, Puls und Zündfunk haben sich gleich am ersten Tag gemeldet, selbst Star.fm hat berichtet)! Dienstag Nachmittag kam eine Reaktion von der Hausleitung: Matthias Strobel, der bisherige Leiter, hat sich bei uns für enstandene Missverständnisse entschuldigt. Das ist schön, aber weiterhelfen tut es uns jetzt leider auch nicht, vor allem weil es sich nicht einfach um Missverständnisse handelt. Der neue Leiter, Michael Bader, hat Dienstag dies veröffentlichen lassen und sich Mittwoch dann ebenfalls entschuldigt und sich gesprächsbereit gezeigt. Das nehmen wir natürlich gerne an. Möchten euch aber trotzdem auf dem Laufenden halten. Wir greifen mal nur die für unsere konkrete Diskussion um die Zukunft des Zentralcafé-Programmes zentralen Punkte heraus aus dem Statement des Hauses: *** Die Leitung wehrt sich gegen Darstellungen, die von ihnen vorgeschlagenen Sperrstunden würden nach Kultur- und vermeintlichen kommerziellen Veranstaltungen trennen. [21]

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Keine Sperrzeit für Kultur!

"Bürgersteige hoch! Wir sind in Bayern, nicht in Berlin!" Das Künstlerhaus will durchsetzen, dass die Veranstaltungen des Zentralcafé-Teams (Musikverein und Café Kaya) in Zukunft unter der Woche nur noch bis 22 Uhr und am Wochenende nur noch bis 3 Uhr gehen. Das soll nicht nur für das Ausweichquartier während des Umbaus gelten, sondern auch für den neuen Veranstaltungsraum im Keller des Künstlerhauses, in den das Zentralcaféprogramm nach dem Umbau verlagert wird. Die Begründung: Veranstaltungen, die länger gehen, seien keine Kulturveranstaltungen, sondern Vergnügungsveranstaltungen und damit nicht unser Auftrag. So hieß es bei einem Treffen vergangene Woche. Wir versuchten der Hausleitung natürlich gleich zu erklären, wie absurd es ist, einen Kulturbegriff an der Uhrzeit festzumachen, und was Clubkultur ist, und dass diese zeitliche Kastration einen großen Teil unserer ehrenamtlichen Kultur unmöglich machen würde, aber leider ließ sie sich auf keinerlei Diskussion ein. Auf unsere Frage, wo wir denn am besten Protest einlegen, kam keine Reaktion. Wir empfinden diese Einschränkung und das Abblocken einer Diskussion als Respektlosigkeit gegenüber unserer langjährigen ehrenamtlichen Kulturengagements. Nach außen wird von neuen Möglichkeitsräumen geredet, aber hinter der Fassade sollen kulturelle Unmöglichkeiten durchgesetzt werden. Deswegen gehen wir jetzt an die Öffentlichkeit und werden Gespräche mit der Stadt suchen und bitten um eure Unterstützung - es wird auch Unterschriftensammlung und mehr geben! Da wir letzte Woche gleich drei Konzertabende hatten, kommen wir erst jetzt zur Protestplanung, aber wir werden uns das nicht einfach gefallen lassen! Gegen Provinzialisierung! Gegen ein konservatives, rückschrittliches Kulturverständnis! Aktuelle Infos dazu werdet ihr auch hier finden können: Auf unserem Blog: musikverein.wordpress.com (lässt sich auch als Email abonnieren) In unserem wöchentlichen Newsletter: Einfach auf www.musikverein-concerts abonnieren. Und auch auf Facebook.. [20]

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Musikverein goes Kantine?!

Danke allen, die nach Ersatzlocations für's Zentralcafé in den nächsten 2-3 Jahren Ausschau gehalten haben! Wir haben immer noch keine Bleibe gefunden und nehmen immer noch gerne Tipps an. Von Seiten der Stadt, die sich ja eigentlich darum kümmern wollte, ist anscheinend der einzige Ort in Nürnberg, der als Ausweiche für uns in Frage käme, eine Kantine gegenüber vom Künstlerhaus/K4, die vor kurzem stillgelegt worden ist. Stillgelegt bis auf einen Pausenbrotverkauf. Für den wird nun anscheinend diese komplette Kantine, die wir so bitter bräuchten, lahmgelegt. So ein Pausenbrotverkauf für 3-4 Stunden am Vormittag lässt sich aber doch - bei allem Respekt vor denen, die ihn tätigen - viel leichter woanders unterbringen als ein volles Kulturprogramm mit Konzerten, Vorträgen und Club Nights. Wir haben ja sogar schon gefragt, ob nicht eine gemeinsame Nutzung vorstellbar wäre. Wir finden es ganz schön bitter, dass wir deswegen jetzt schon seit längerem einfach nur hingehalten und vertröstet werden. [19]

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Umbaupläne: Subkultur soll aus dem Erdgeschoss des K4 / Künstlerhauses verschwinden

Gerade rechtzeitig zum 40. Geburtstag des Musikvereins schneit die Nachricht herein: Der dritte Bauabschnitt, die Renovierung des Altbaus, des K4 (offiziell "Künstlerhaus") soll nun doch noch angegangen werden. Der architektonische Vorentwurf steht und im Oktober soll er dem Stadtrat zur finanziellen Bewilligung vorgelegt werden. Uns sind noch nicht alle Details klar, und wir können hier nicht auf alles eingehen, aber was Musikverein und Cafe Kaya - sprich: die Veranstaltungen im Zentralcafé - betrifft: Die werden nach dem Umbau Geschichte sein, wenn er so durchkommen sollte, denn: - Für unsere Veranstaltungen soll ein neuer Veranstaltungsbereich unter dem Biergarten gebaut werden. - In das Zentralcafé soll das Nobelburgerrestaurant Auguste einziehen. - Der Raum, den die Auguste jetzt hat (KOMM-Kneipe, Löffler's, Kulturwirtschaft), soll komplett einem großen Foyerbereich weichen. Bevor jetzt alle aufschreien, "Ein Burgerladen im Zentralcafé - das geht ja gar nicht!", möchten wir schon feststellen, dass unsere Verlagerung in einen neuen Kellerbereich so ganz praktisch gesehen durchaus auch Vorteile für uns hätte: Vorteile eines neuen, abgeschotteteren Veranstaltungsbereichs: - Wir bekämen einen Bereich, der genau auf unsere Nutzungsart zugeschnitten wird. Das Zentralcafé birgt ja von Sound über Säulen bis hin zur schlechten Lüftung durchaus einige Punkte, die es nicht so ganz optimal für Konzert/Party-Nutzung machen. - Wir hätten viel kürzere Wege: Im Moment ist unser Backstage und Gruppenraum und Büro im zweiten Stock, Veranstaltungsraum im Erdgeschoss, Cateringküche im Keller. - Freiere Terminplanung: Wir müssten nicht mehr laute und leise Veranstaltungen mit Festsaal und Hinterzimmer abstimmen. - Wir hätten einen Bereich, den wir passender zu unseren Veranstaltungen prägen könnten und Basics, die wir uns schon lange wünschen, wären kein Problem mehr: Zum Beispiel kein so grelles Stimmungskillerlicht im Gang, kein dauerimprovisierter Garderobenbereich. - Dazu kommt, dass die Planung eines solchen neuen Veranstaltungsbereichs schon ein großes Statement für die Zukunft unserer Kulturarbeit im Haus ist, das wir zu schätzen wissen. Unsere praktischen Bedenken wegen der Umbaupläne: Selbstverständlich gibt es aber ein großes ABER, denn wir haben einige ungeklärte Bedenken, was die Umbaupläne anbelangt. Keine Zwischennutzlösung in Sicht Wir wissen nicht, ob wir für die Umbaupause, in der wir 2-3 Jahre keine Bleibe im K4 / Künstlerhaus hätten, abgesichert wären. [17]

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Was ihr über uns wissen dürft... (English version below)

Musikverein im K4
Königstraße 93
90402 Nürnberg
info@musikverein-concerts.de

Wir sind das Veranstalterkollektiv, das nicht alle, aber die meisten der Konzerte und Club Nights im Künstlerhaus (K4, KOMM) in Nürnberg selbst veranstaltet. Der Musikverein wurde am 13.5.1976 gegründet bestand seitdem aus einer Gruppe von wechselnden 10-20 Leuten, die das in ihrer Freizeit ehrenamtlich machen. Der Musikverein hat sich von jeher nicht auf ein Genre eingeschworen, sondern veranstaltet je nach dem (exzellenten!) Geschmack der einzelnen Leute, die gerade dabei sind, und ihre Freizeit opfern, weil ihr Herz an bestimmter Musik hängt.

Ansässig sind wir im K4, das inzwischen offiziell Künstlerhaus heißt und Teil vom Kunstkulturquartier der Stadt Nürnberg ist. Dort bespielen wir zusammen mit dem Cafe Kaya vor allem das Zentralcafe (Kapazität ca. 200 Leute) und ab und zu auch den Festsaal (ca. 450 Leute). Im Festsaal kümmern wir uns auch um die Gastro bei Fremdveranstaltungen.

Unser Angesiedeltsein im K4 bringt einerseits Vorteile mit sich (zentrale Lage, mit anderen interessanten Gruppen unter einem Dach sein, wie z.B. Filmhauskino oder den zahlreichen offenen Werkstätten usw.), hat aber auch Nachteile, wie z.B. dass die Räume nicht wirklich schallgeschätzt voneinander sind, und dass wir nicht so frei veranstalten können, wie wir es gerne würden.

Um möglichst vielen Menschen Zugang zu unserer Kultur zu ermöglichen, liegt uns daran, die Preise (Eintritt und Getränke) möglichst niedrig zu halten. Deswegen verzichten wir auf teure Außenplakatierung auf Plakatwänden, sondern gehen selbst in Kneipen plakatieren und Flyer auslegen, kochen selbst für die Bands und versuchen diese privat bei uns zum übernachten unter zu bringen usw. (wir freuen uns übrigens immer über Leute mit großen Wohnungen, die auch mal gerne eine Band aufnehmen! Meldet euch ruhig, wenn ihr darauf mal Lust hättet).

Der MV besteht aus Menschen, die sehr unterschiedliche musikalische Wurzeln und Vorleiben haben. Unser gemeinsamer Nenner: wir wollen Bands in die Stadt holen, die uns als interessant, sympathisch, rebellisch und popkulturell relevant erscheinen.

Aus unserem Selbstverständnis heraus ergibt es sich, dass wir keinen Raum für Denk- oder Verhaltensweisen bieten, die andere Menschen in irgendeiner Weise einschränken oder gar diskriminieren (z.B. Rassismus, Sexismus, Homophobie, Ageismus). Wir wollen, dass sich bei uns alle willkommen und wohl fühlen, die nicht gegen diese simple Regel verstoßen. Wenn sich jemand bedrängt oder belästigt fühlt, wende dich bitte sofort an jemanden an der Theke oder am Einlass und wir helfen! Keine falsche Scham hier - das ist nicht peinlich, sondern hilft auch uns, eine Atmosphäre aufrechtzuerhalten an der uns viel liegt - und wir kriegen nicht immer alles mit!



The Musikverein is a group of Individuals who have organized shows, readings, parties and more for over 30 years! We have never stuck to a certain genre since every single person has his/her own musical style. That's why we're so unpredictable -- and very proud of it! We are located in the K4 or 'Künstlerhaus' which was built in 1911 and is located in downtown Nuremberg, just across the street from the central train station. We have two rooms in this cultural center available for our shows: the 'Zentralcafé' with a capacity of about 200 people, und the 'Festsaal' which holds about 600 people. We share capacities with other groups like Cafe Kaya Cafe Kaya, Filmhaus (an alternative cinema), and several workshops ranging from silk screening to stone cutting. This variety of groups within the K4 certainly keeps things exciting, but unfortunately it sometimes limits the Musikverein's booking possibilities.

In order to make our activities accessible to as many people as we can, we try to keep prices low for both entry and drinks. That's why we try to do as much as possible on our own: promotion (designing flyers and posters, distribution), band accommodation, and catering. If you want to help us, with any of these please get in touch.

Even though we get some financial support from the City of Nuremberg most of it is spent right away on the facility itself. Nevertheless we focus on booking artists we like or whom we consider important rather than artists who promise a huge crowd. (Of course we don't mind if we get a full house!) However this means that sometimes the expectations of touring artists don't go hand in hand with their actual 'value'.

According to the Musikverin's founding principles we do not tolerate restrictive ways of thinking or discrimination in any way such as racism, sexism, homophobia, or ageism. We want everyone to feel welcome and at home as long as they agree to this simple rule. If anybody feels hassled or even harassed please don't hesitate to tell the people at the bar or at the door - we'll be glad to help you. Don't be shy about this! We need your help to keep up this open and positive atmosphere is it really important to us!

 


TOMAGA - in den Herbst verschoben!
14.06.
TOMAGA - in den Herbst verschoben!
20.06.
SHOPPING - Tour abgesagt, Show entfällt!
LETZTER ABEND IM ZENTRALCAFE
14.07.
LETZTER ABEND IM ZENTRALCAFE


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